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[Geschichten vom 17.12.05]
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[Huch! ]
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Habe mir heute lautstark und von Herzen gewünscht in einem Büro zu sitzen und einfach nur zu arbeiten.
Es war 10:30 und auf dem der zugigen Palmplatz in Nürnberg wehte feuchtkalter Sturm durch alle Nähte. Bähhhhhhh. Der Wurm saß derweil eingepackt und grinsend unter seinem Kinderwagenkondom und verstand mein immerwährendes Gefluche nicht.
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| erstellt um 00:16 |
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[Geschichten vom 14.12.05]
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[Weihnachtswünsche ]
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Diesmal wünsche ich mir folgende Informationen um sie in mein Wissen zu integrieren: 1.) Ende 2000 oder Anfang 2001 habe ich in Frankfurt auf Radio X bei Scrambled X ein Lied mit folgendem Refrainfragment gehört: Schrank ... und dann ist alles wieder klar Schrank ... da kann man sich drauf einigen ... Kommt das irgendjemand bekannt vor? Da ich nichts in Google finde, kann es sich auch um misheared lyrics handeln. Und wieso empfand ich meine damalige Situation exakt getroffen???
2.) Bitte, bitte, bitte einen Screenshot bzw. eine Screenshotserie aus der erkennbar ist, wie man von einer erfolgreichen Ebay-Auktion zu den "hinterlegten" Kontodaten des Anbieters kommt. Wieso können das Leute bedienen, die den Inhalt ihres Bildschirms als "Bild" bezeichnen und bei Erwähnen des Begriffs "Datei" erschrocken zusammenzucken??? Möglicherweise hat die Anbieterin das "Hinterlegen" aber auch nicht hingekriegt ... Das würde mein Selbstvertrauen wieder enorm stärken.
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| erstellt um 13:16 |
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[Geschichten vom 8.12.05]
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[Narnia die Zweite ]
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Inzwischen habe ich ein making of von Narnia gesehen und mich langsam wieder an die Handlung erinnert. Insbesondere konnte ich mir halbwegs erklären, wieso die drei Bände die ich gelesen habe, mich dazu inspirierten Grundschulhefte mit Oden an die "Königin der Magie" und Pentagrammen zu füllen. Noch einige Jahre nach meiner Magie-Phase traute ich mich nicht, eine "magische Kiste", die unter anderem Rollspit vom Friedhofsgehweg enthielt, loszuwerden. Nach dem Versuch, sie im Garten zu vergraben fühlte ich mich so verflucht, daß ich sie wieder ausgebuddelt habe.
Nichts was ich im making of gesehen habe hat mich an die langweilige, triefend männliche Düsternis von Herr der Ringe erinnert, der Konig von Narnia wurde wohl doch als das verfilmt, was es ist: ein Kinderbuch. Vermutlich ist das Ganze sogar ein wenig zu kitschig. Nur mein Schatz schwört Stein und Bein, daß der Fernsehspot, von dem er mir erzählt hat, gaaanz anders war.
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| erstellt um 23:17 |
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[Schlechtes Karma ]
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Es gibt Tage oder gar ganze Wochen, in denen man einfach nicht ganz bei sich ist. Ich befinde mich seit der Rückkehr aus KL in einer solchen. Ich vergesse mehr als sonst, brauche noch länger für alles, plane Abläufe völlig falsch (erst zu Fuß Bettdecken und Kissen kaufen und dann weiter zum Supermarkt) und zur Krönung übersehe ich beim Ausfahren mit dem Buggy eine Absperrkette (naa, jemand mit logischem Kombinationsvermögen?). Zum Glück bin ich nicht allein.
Nüchtern betrachtet gibt es für die meisten meiner Probleme eine logische Erklärung: Ich war im letzen Monat nur eine Woche zu Hause und habe alle Routinen vergessen.
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| erstellt um 23:15 |
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[Achtung, Hasenpest!!! ]
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Hasen sind gefährlicher, als ich dachte, wie die Meldung "Hasenpest in Griesheim" bei danews belegt.
Aber unter uns: So was kann auch nur Griesheimern passieren ;-)
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| erstellt um 21:27 |
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[Geschichten vom 5.12.05]
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[Aus gegebenem Anlass ]
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Auf der Heimfahrt habe ich den Kriminaltango tatsächlich im Radio gehört und lauthals (auswendig) mitgesungen:
Kriminaltango in der Taverne: Dunkle Gestalten und rotes Licht. Und sie tanzten einen Tango, Jacky Brown und Baby Miller. Und er sagt ihr leise: »Baby, wenn ich austrink’, machst du dicht.« Dann bestellt er zwei Manhattan, und dann kommt ein Herr mit Kneifer. Jack trinkt aus und Baby zittert, doch dann löscht sie schnell das Licht. Kriminaltango in der Taverne: Dunkle Gestalten, rote Laterne. Abend für Abend lodert die Lunte, sprühende Spannung liegt in der Luft. Und sie tanzten einen Tango, alle, die davon nichts ahnen. Und sie fragen die Kapelle: »Haben Sie nicht was Heißes da?« Denn sie können ja nicht wissen, was da zwischen Tag und Morgen, in der nächtlichen Taverne -- bei dem Tango schon geschah. Kriminal-Tango in der Taverne: Dunkle Gestalten, rote Laterne. Glühende Blicke, steigende Spannung -- Und in die Spannung, da fällt ein Schuss. Und sie tanzten einen Tango, Jacky Brown und Baby Miller. Und die Kripo kann nichts finden, was daran verdächtig wär’. Nur der Herr, da mit dem Kneifer, dem der Schuss im Dunkeln galt, könnt’ vielleicht noch etwas sagen -- doch der Herr, der sagt nichts mehr. Kriminal-Tango in der Taverne: Dunkle Gestalten, rote Laterne. Abend für Abend immer das Gleiche, denn dieser Tango - geht nie vorbei.
Quelle: http://www.nthuleen.com/teach/lyrics/kriminaltango.html
Fazit: Spielt euren Kindern besser nichts vor, was ihr später bereuen könntet ;-))))
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| erstellt um 22:37 |
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[Die Chroniken von Narnia ]
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Komisch, daß Bücher das ich mit 9 Jahren gelesen, verarbeitet und wieder vergessen habe, jetzt als ähnlich zu "Herr der Ringe" verkauft werden.
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| erstellt um 22:22 |
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[Das Schlachthof-Mysterium ]
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Anfangs dachte ich, ein Leser hätte an Stelle der Blog-Url ein Ergebnis bei Google Images verlinkt. Aber inzwischen kommen täglich auch noch Anfragen aus Österreich und der Schweiz. Was ist an einem Bild namens �schlach*hof.gif“so spannend??? Mysteriös.

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| erstellt um 22:12 |
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[Geschichten vom 1.12.05]
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[FleiÃarbeit ]
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Da meine Kommentare zu Herrn marccs Unmutsbekundungen zum Thema Fleià schlägt Grips ständig wegen irgendwelchen Eingabefehlern vom System gelöscht werden, habe ich mich entschlossen, meinen Senf hierselbst dazuzugeben:
Herrn marccs Beschreibung eines vom Chef gelobten Wissenschaftlers lieà mich an meine eigenen Erfahrungen in diesem Bereich denken. Auch ich hatte damals versucht, mangelndes Interesse durch Fleià auszugleichen. Das hat in den ersten drei Wochen super geklappt. Durch Disziplin und in die eigene Tasche lügen habe ich es geschafft, von früh bis sehr spät interessiert und freundlich zu bleiben und mein Wissen durch wildes RFCs-Lesen und Googlen explosionsartig zu erweitern. Ãberstriebenste Lobes-Mails (âich hatte noch nie eine so tolle Mitarbeiterinâ) waren die Folge. Nach diesen drei Wochen hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, daà ich Standards gesetzt hatte, die ich auf Dauer nicht durchhalten kann. Nach drei Monaten konnte ich mir selbst nichts mehr vormachen: Ich konnte bereits im Studium die Begeisterung mancher Kommilitonen für diesen Bereich nicht nachvollziehen und je tiefer ich mich einarbeitete, um so öder wurde es. Nur noch der Gedanke an stetigen Stellenabbau im Schönwetter-Bereich Dokumenten- und Wissensmanagement (*schmacht*) lieà mich bleiben. Um diesen Mangel zu verdecken entwickelte ich den Ehrgeiz, noch länger als mein Chef im Büro zu bleiben. Dadurch hatte ich zu wenig Freizeit, um die fehlenden persönlichen Erfolgserlebnisse anderweitig auszugleichen. Ãberraschenderweise(?) erfüllte mich das übermäÃige Lob für hilflose FleiÃarbeit nämlich überhaupt nicht. Sein stetiges Bestreben, mich nach Hause zu bringen erhöhte stattdessen mein Unwohlsein.
Letztendlich habe ich den Vertrag zwar erfüllt, konnte aber das Image der tollen Mitarbeiterin nicht lange genug aufrechterhalten. Mein Fazit zu marccs Artikel lautete eigentlich, daà man mit reinem Fleià nicht weit kommt, sondern, daà man in einem Bereich arbeiten muÃ, für den man, wenn nicht Begabung, dann aber wenigstens Interesse mitbringt. Der Focus-Artikel belehrte mich eines Besseren: Ich bin nur nicht selbstdiszipliniert genug um den Schein für eine Bilderbuch-Karriere zu wahren.
Mein einziger Trost: Tausende Entwickler von Wissens- und Dokumentenmangementsystemen, Sozialpädagogen, Kunsthistorikern, Theaterwissenschaftlern, Philosophen, ⦠sind es auch nicht.
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| erstellt um 23:31 |
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