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[Geschichten vom 31.10.05]
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[Es geht los! ]
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Gerade habe ich erfahren, daß wir unsere Tochter nicht wie geplant am Mittwoch, sondern schon heute in der Kardiologie vorbeibringen sollen. Dort wird ihre Fallot'sche Tetralogie am Mittwoch hoffentlich erfolgreich operiert. In den nächsten Wochen werde ich vermutlich nicht bloggen, sondern an ihrem Krankenbett wachen und langsam durchdrehen. Drückt uns die Daumen !!!!
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| erstellt um 13:17 |
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[Geschichten vom 27.10.05]
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[Status ]
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Fachlich: Die Erinnerung an tolle Dinge die ich früher programmiert habe kehrt zurück. Leider nicht gepaart mit der Erinnerung WIE *knurr*.
Musisch: Seit einer Stunde läuft Girls under glass; exitus. Fühle mich einerseits wie auf einer Dark Wave Abend, was mich ein wenig an mein altes Leben erinnert, andererseits lache ich mich über die Texte und deren Darreichungsform (*knödel*) herrlich kaputt.
Körperlich: Energietee mit Ingwer aus dem Alnatura Advenskalendertee an Stelle von Schokolade naschen. Ulkig.
Fazit: (Noch) Relaxed.
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| erstellt um 23:47 |
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[Geschichten vom 24.10.05]
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[Hausfrauengewäsch I: Das Einkaufserlebnis ]
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Wer hat nur diesen Marktleitern eingeredet, daß der Einkauf im Drogerie- oder Supermarkt regelmäßig in ein Einkaufserlebnis ausarten muß?
Bei einem verkausfsoffenen Sonntag oder in einem abgelegenen Einkaufszentrum sehe ich das ja noch ein. Da bereitet man sich ja mental schon auf Probierstände und Livemusik vor. Aber wenn ich mich gezwungenermaßen vor 13 Uhr aus dem Haus und in den Norma bewege um nicht wieder vor leeren Grabbeltischen zu stehen, dann will ich sicher nicht noch neben dem Kühlregal zwischen Unmengen von Menschen einen Cafe trinken. Es erfreut mich auch keineswegs, daß das Brot -der uralten Diskounterarchitektur gemäß an erster Stelle meines Einkaufszettels- plötzlich verschwunden ist. Als ich wiederfand, war es umzingelt von verwirrt grinsenden Norma-Kassiererinnen und einem Backofen. Dieser ärgerliche Umstand, sowie die Tatsache, daß das Obst nicht mehr in Kisten, sondern auf schrägen Regalen präsentiert wird, war der Grund für Musik, Luftballons, Cafe, Aushilfen aus anderen Märkten (ich kenn sie doch alle) und Unmengen wild telefonierender Anzugträger. Mein Norma ist jetzt ein "Frische-Depot“!
Genauso nervtötend war es bei der Eröffnung des dm-Marks vor ein paar Wochen. Ich freute mich wochenlang, daß ich mein Gewissen durch Alnaturagläßchen bald in einer Fußreichweite von 10 Minuten erleichtern kann. Doch als der große Tag da war und ich mit Tochter und 2%-Gutschein vor dem Laden stand, plärrte mir ein drittklassiger Animateur mit schlechten Schlagern unterlegte Blödsinnigkeiten ins Gesicht. Innendrin penetrierte zu allem Überfuß ein Clown seine erwachsenen Mitmenschen um sie mit Payback bekanntnzumachen. Ich kaufe bei dm seitdem ich zu feige zum Klauen bin, also seit über einem Jahrzehnt. Inzwischen bin ich zu allem Überfluß auch noch Alnatura-abhängig geworden (für Darmstädter: Außerhalb gibt das Zeugs nur bei dm). Mich muß man nicht mit Gewinnspielen überzeugen. Mich muß doch man nur in Ruhe lassen *schluchtz*.
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| erstellt um 23:53 |
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[Geschichten vom 21.10.05]
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[Einträge ]
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Bin im Moment gar nicht so wild auf bloggen, da ich wieder angefangen habe, Java zu programmieren. In ganz kleinen, mühsamen Schritten zwar, aber mit wachsender Begeisterung. Vielleicht finde ich am Wochenende mal etwas Zeit für Natürlichsparachliches.
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| erstellt um 01:02 |
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[Sätze, die einem verfolgen ]
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Den folgenden zufällig gelauschten Satz kriege ich seit Monaten nicht aus dem Kopf: "Meine kleine Schwester kann nicht stillsitzen. Mit drei fing sie an zu rennen."
So viele Fragen und keine Antwort: - Wie schläft das Kind ??? ;-) - .... - Was ist, wenn uns das auch passiert? :(
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| erstellt um 00:49 |
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[Geschichten vom 20.10.05]
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[Kollektives Gedächtnis oder Zeitgeist? ]
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Ehrlich, vor zwei Tagen habe ich daran gedacht, und jetzt gibt es tatsächlich wieder Fix und Foxi. Ist aber auch kein weiter Gedankensprung von YPS aus.
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| erstellt um 16:07 |
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[Geschichten vom 13.10.05]
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[Das Alter ]
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Als meine Tochter heute im Wagen eingeschlafen ist, bin habe ich mir den Spiegel (�Wozu S*x?“) besorgt und bin sofort in eine ruhige Anlage abgebogen. Der Obdachlose, der ca. 10 Meter entfernt auf der Bank lag hat mich nicht gestört. Irgendwann kam eine Clique von Jugendlichen auf ihn zu. In einem Anfall von Mut blieb ich sitzen und beobachtete die Szene. Entgegen meiner Befürchtung fingen sie nicht an, ihn zu Schubsen, sondern stellten ihm nur dämliche Fragen und zweifelten dann seine klar artikulierten Antworten an. Beispielsweise �Ich war 1992 Deutscher Jugendmeister in Karate“. Klingt komisch, aber andererseits frage ich mich, wieso sich jemand so etwas mit Datum ausdenekn sollte. Aber damit kann ich auch falsch liegen, ich hinterblicke bisher noch nicht das System hinter männlichen Heldengeschichten. Die wichtigste Frage war jedoch: �Hey Thomas, wie alt bist Du eigentlich?“ Antwort: 31. Moment mal, der Typ war kein Punk oder Freak, das war ein Penner mit allen Attributen. Gerade mal 2 Jahre älter als ich. Andererseits, wenn man mal davon ausgeht, daß der soziale Abstieg basierend auf psychischen Problemen erst beginnen kann, wenn man nicht mehr im direkten Einflußbereich der Eltern ist, also frühestens in der Pubertät, dann hatte der Typ mindestens 15 Jahre Zeit um kaputtzugehen. Bin ich alt.
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| erstellt um 01:09 |
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[Bunt ]
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Der Besuch auf einem Kinderflohmarkt hat mich daran erinnert, daß ich selten ein gutes Verhältnis zu Menschen habe, die als Lieblingsfarbe �bunt“ angeben. In zwei Fällen war eine normale Kommunikation nicht möglich. Der erste war mein Mitbewohner U.. Der war Architekt (!!!) und fragte mich 1998 wieso ich nur dunkle Farben trage. Ich kann mich an keine Modefarbe außer schwarz und beige erinnern. Beim Anblick eines Nachrichten-Abspanns in RTL (mit Werbung für einen Film auf der rechten Seite) fragte er tatsächlich, ob das wirklich die Nachrichten von 1990 waren (weltfremd). Seine selbstgekochte Mahlzeit schaufelte er mir fast komplett auf den Teller, weil er erwartete, daß ich �Stop“ sage (aufopfernd). Ich bin aber so erzogen, daß man aufißt, was auf den Teller kommt. Seinen Selbsthass lebte er dadurch aus, daß er aggressiv mit seinem Geschirr umging (quasi autoagressiv). Mir macht Geschirrgeklapper aber Angst ............ Der zweite Fall war einer meiner Ex-Chefs. Der christlich verkniffen grinsende Masochist, der von seinen Lieblingen erwartete, daß sie sich genauso quälen wie er (Letzer im Büro, Radfahrer bei jedem Wetter, chronische Verstopfung).
Und nun die Mutter in der katholischen Kirchengemeinde, die nur bösartigste Farbkombinationen anzubieten hat. Meistens selbstgestrickt. Arme Kinder.
Gibt es Untersuchungen zum Thema Selbsthaß und Regenbogen?
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| erstellt um 01:07 |
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[Aus aktuellem Anlass ]
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Gerade war Ralph König bei Stephan Raab. Letzerer hat entweder ein Problem mit Schwulen oder tatsächlich eine �völlig verquere Vorstellung vom Verlagswesen“ (Zitat Ralph König). Fragt der den doch tatsächlich, wie denn die Lektoren des RoRoRo Verlags mit seinen Büchern zurechtkämen. Das seien doch so bebrillte Klemmis, die ansonsten nur Kafka lesen. Peinlich. Nach der Pause wurde es noch peinlicher. Wie kann der Raab in Köln leben und augenscheinlich keinen normalen Umgang mit Schwulen haben?
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| erstellt um 01:05 |
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[Geschichten vom 7.10.05]
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[Zu den W-Akten über Darmstadt ]
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Da ich nun schon zum zweiten Mal auf die W-Akten gestoßen bin, muß ich mir doch mal die Zeit nehmen, um eine wichtige Ergänzung zu Willis Darmstadt-Charakterisierung , auf die mich rv hingewiesen hat, wenigstens anzureißen (Die genauen Zahlen kann man sich ja ergoogeln).
Ich habe in Darmstadt studiert und bin dieser Stadt auch heute noch freundlich verbunden. Zu meinem positiven Bild hat zum großen Teil der dort herrschende herrliche Frauenmangel beigetragen. In welcher anderen Stadt hätte sich denn ein Prachtexemplar wie mein Schnuffi fest an mich gebunden? Wer sich an Anmachsprüche wie "Schneit es draußen" (war völlig eingeschneit) und "gehen wir zu mir, ich will mich mit dir unterhalten" (ein völlig Fremder auf einer Physikerfete), sowie an Unmengen trauriger E-Techniker gewöhnt hat, konnte dort bis vor Kurzem bequem und ohne großen Finanzaufwand ausgehen. Leider sind die reinen Männerstudiengänge wie E-Technik im Moment nicht mehr gefragt und neue Studiengänge wie Media System Design verstärken die weibliche Ästhetinnenfront, so daß sich ein Abend im Quadratemeterdingens nicht mehr von Nächten in Karsruhe oder Kaiserslautern unterscheidet.
Anmerkung für Kofferträger und Qudratschädel: Selbstverständlich will ich mit diesen Zeilen provozieren ;-)
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| erstellt um 00:35 |
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[Nationaler Wanderbeulenfeiertag ]
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Bei Herrn Marc bin ich auf das Thema der Woche in den W-Akten gestoßen. In Letzerem wird rhetorisch gefragt, aus welchem Grund der Tag der deutschen Einheit ausgerechnet am 03.10 gefeiert wird. Anders als der höfliche Herr Marc bin ich schon der Meinung, daß man den Todestag von Franz Josef Strauß (kurz FJS) durchaus als Grund für die Datumswahl in Betracht ziehen sollte.
Allerdings habe ich eine ganz persönliche Theorie zur Datumswahl, die auch noch einen weiteren Grund zum Feiern mitbringt: Den meisten Bloggern muß ich das nicht ausdrücklich erläutern, aber für zufällig vorbeigooglende Teenies sei vorangeschickt, daß es früher, als ich klein war, nur drei Fernsehprogramme gab. Da auch die Anzahl der Arbeitlosen und Haushaltsgeräte viel geringer war, sendeten ARD und ZDF morgens das gleiche Programm, das so weit ich mich erinnern kann, aus �Bildschirmtext für alle", �Aerobic" und Bundestagsdebatten bestand. Wurden Letztere übertragen, so lief sogar bei uns tagsüber der Fernseher. Da angenommen wurde, daß Bundestagsdebatten gucken keinen Spaß macht, durfte ich diese Sendungen unbegrenzt sehen. Natürlich habe ich im Kindergarten- und Grundschulalter fast nichts verstanden, aber ich kannte die Namen, Gesichter und ihre Hauptattribute. Das waren insbesondere: - Kanzler Helmut Schmidt, der immer ewig lang und schneidend geredet hat und einen von meiner Familie als �Flatscher" bezeichneten Pony trug - Franz Josef Strauß, ein dicker Bayer ohne Hals, der immer besonders beleidigend war - Hans Dietrich Genscher, der eine ulkige Stimme und große Ohren hatte, und darauf ständig von anderen reduziert wurde.
Als damalige Trägerin eines Kassengestells mit meterdicken Kunststoffgläsern (wurden die jetzt endlich von der Genfer Menschenrechtskommision verboten?) konnte ich Genschers Situation körperlich nachfühlen und sympathisierte fortan mit der FDP. Als Genscher 1987 sechzig wurde schrieb ich ihm einen Brief in dem ich ihm meine Sympathie freimütig eröffnete. Der wichtigste Satz lautete in etwa: �Seien sie nicht traurig, wenn der Herr Strauß sie immer wegen Ihren Ohren aufzieht". Kurz darauf erhielt ich ein Foto und eine Karte auf der handschriftlich stand: �Habe mich über deinen Brief sehr gefreut". Es ist selbstverständlich möglich, das ich aus einem unerfindlichen Grund mein Geburtsdatum in dem Brief erwähnt habe, aber ich konnte mich bereits damals nicht daran erinnern. Trotzdem erhielt ich an meinem Geburtstag ein weiteres Autogrammfoto mit Glückwünschen. Möglicherweise einer seiner Mitarbeiter meine Daten recherchiert, z.B. um festzustellen, ob ich nicht doch ein getarnter Titanic-Redakteur bin. Meine Theorie lautet jedenfalls, daß er sich zu diesem Zeitpunkt mein Geburtsdatum gemerkt und ein paar Jahre später als Nationalfeiertag vorgeschlagen hat. Der 03.10 wurde also ausgewählt, um einem drolligen kleinen Mädchen jährliches Reinfeiern zu ermöglichen ;-)))))
Da meine Theorie nicht berücksichtigt, daß der 03.10 nicht vom Bundestag, sondern von der DDR-Volkskamer festgelegt wurde. , ist sie mehr als unwahrscheinlich. Aber wer weiß, sicherlich wurde das Datum von einem durch Genscher instruierten Wessi-Maulwurf vorgeschlagen (Ha, ich kann auch wilde Verschwörungstheorien spinnen!).
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| erstellt um 00:09 |
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